Schulprogramm

 

0. Leitbild

1. Die Schulgemeinde

2. Zusammenarbeit des Kollegiums/ Teamorientierung

     2.1 Regelunterricht 

3. Übergänge

    3.1 Eingangsstufe

    3.2 Vom Kindergarten in die Grundschule

    3.3 Übergang von 4 nach 5

4. Inklusion

5. Förderunterricht

    5.1 Rahmenbedingungen

    5.2 Leseförderung

    5.3 Sprachförderung/ Sprachheilunterricht

    5.4 LRS - Lese-Rechtschreibschwäche

    5.5 Förderung in Mathematik

    5.6 Förderkurse

6. Kooperation Schule und Jugendhilfe

    6.1 Notwendigkeit der Zusammenarbeit

    6.2 Formen der Zusammenarbeit

    6.3 Konsequenzen für unsere Arbeit

    6.4 Bereits realisierte Vorhaben

    6.5 Regelmäßige Maßnahmen

    6.6 Durchgeführte Vorhaben zur Weiterbildung des Kollegiums

7. Projekte

    7.1 Medienraum

    7.2 Schulhofgestaltung und Schulhausgestaltung

    7.3 Schulgarten

    7.4 Bewegung und Sport

    7.5 Förderung der gesunden Ernährung

    7.6 Betreuung

    7.7 Gesundheit der Lehrkräfte

8. Elternarbeit

    8.1 Förderverein

 

 

0. Leitbild

Die Kirchnerschule soll ein Ort sein, an dem sich Kinder, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie alle weiteren am Schulleben beteiligten Personen wohl fühlen. In den schulischen Gremien (Schulelternbeirat, Schulkonferenz, Gesamtkonferenz) arbeiten wir vertrauensvoll und offen zusammen.

Wir fühlen uns als Schule im Stadtteil. Bornheim ist ein bunter Stadtteil, geprägt von Toleranz, Akzeptanz und multikulturellem Miteinander. Wir öffnen uns den Menschen und den pädagogischen, sozialen und kulturellen Institutionen des Stadtteils. Wir setzen auf Mitarbeit der Vereine (insbesondere der TG-Bornheim), der Stadtteilbücherei und kooperieren ebenso selbstverständlich mit vielen anderen städtischen Einrichtungen. (Museen etc.)

Wir streben Teamorientierung an und legen Wert auf intensive Kommunikation auf allen Ebenen.

Unser Schulleben ist von demokratischem Handeln und friedlichem Miteinander geprägt. Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler zu demokratischen, toleranten, weltoffenen und selbstbewussten Menschen zu erziehen. In unserem Unterricht setzen wir Arbeitsformen ein, die die Schüler zu eigenverantwortlichem, selbstbestimmtem Handeln anregen und ihnen eigene Lernwege eröffnen. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern gemäß ihren Lernvoraussetzungen eine sichere Grundlage für die weitere Schullaufbahn zu bieten.

Wir verwirklichen eine „gesunde“ Schule. Besonderes Gewicht legen wir auf die Erziehung zu gesunder Lebensweise und ökologischem Handeln.

Bei unserem pädagogischen Handeln haben wir die Persönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler im Blick. Wir bemühen uns um die Chancengleichheit aller Schülerinnen und Schüler durch differenzierten Unterricht und gezielte Fördermaßnahmen. Wir bemühen uns um Kenntnis des sozialen Umfeldes und nehmen die Hilfe der Unterstützungssysteme in Anspruch.

Unser pädagogisches Handeln begreifen wir als sich ständig weiterentwickelnden Prozess, der fortlaufend evaluiert wird.

 

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1. Die Schulgemeinde

Die Kirchnerschule ist eine vier bis sechszügige Grundschule mit Eingangsstufe.

Im September 2017 besuchen 473 Schüler und Schülerinnen unsere Schule. Sie werden in 21 Klassen von 21 Lehrerinnen, 5 Lehrern, 4 Förderlehrerinnen und einer Sozialpädagogin unterrichtet.

An der Schule findet Unterricht in den Herkunftssprachen Kroatisch und Türkisch statt.

Bedingt durch die soziale Struktur des Einzugsgebiets ergibt sich ein äußerst heterogenes Bild der Schüler- und Elternschaft. 40 % der Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund und kommen aus ca.40 verschiedenen Nationen.

Die soziokulturell heterogene Elternschaft der Schule zeichnet sich durch tatkräftige Unterstützung bei Aktionen und pädagogischen Vorhaben aus.

Diverse Veranstaltungen gehören zum festen Programm eines Schuljahres:

  • Kennenlerntag für neue Erstklässler
  • Bundesjugendspiele vor den Sommerferien
  • Sozialprojekt Ghana (Benefizlauf)
  • themenorientierte klasseninterne Projekttage
  • ökumenischer Abschiedsgottesdienst für die 4. Klassen
  • Weihnachtssingen aller Klassen
  • im Wechsel Schulfest, Herbstbasar und Projektwoche

 

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2. Zusammenarbeit des Kollegiums/ Teamorientierung

Der Unterricht erfolgt auf der Grundlage der geltenden Bildungsstandards. Unterricht wird im Jahrgangsteam geplant.  Das Kollegium nutzt die Möglichkeiten einer fachübergreifenden Unterrichtsgestaltung. Innerhalb der einzelnen Jahrgänge wird mindestens eine Klassenarbeit pro Halbjahr parallel geschrieben, sodass die Arbeitsergebnisse der Jahrgänge vergleichbar bleiben.

Die Schulleitung ist bemüht, das Unterrichtsende zur Unterstützung der Teamarbeit in den einzelnen Jahrgängen an einem Tag gleich zu legen.

 

2.1 Regelunterricht

An der Kirchnerschule wird pädagogische Vielfalt gelebt. Dabei greift der Regelunterricht immer die Fähigkeiten und Neigungen der Kinder auf und verbindet diese mit den Anforderungen des Lernens. Lernen beruht auf Entdeckerfreude, Motivation und Durchhaltevermögen. An der Kirchnerschule steht dabei jedes einzelne Kind im Focus. Getreu dem Motto: „Jeder kann etwas“.  Im Regelunterricht werden gezielt die verschiedenen Lernkanäle der einzelnen Kinder angesprochen. Lernen heißt heutzutage nicht mehr still sitzen. Besonders wichtig ist uns eine gute Lernatmosphäre. Lachen, Entspanntheit und Fröhlichkeit gehören dabei genauso selbstverständlich dazu wie der gegenseitige Respekt.

 

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3. Übergänge

3.1       Eingangsstufe
Das Land Hessen begann 1968 als erstes Land der Bundesrepublik Deutschland den Schulversuch mit der zweijährigen Eingangsstufe als Teil der Grundschule einzuführen. An der Kirchnerschule unterrichten seither qualifizierte und im Bereich der Montessori-Pädagogik ausgebildete Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und Lehrerinnen und Lehrer damals wie heute nach dem bewährten reformpädagogischen Bildungsangebot, das sich durchgehend am Kind orientiert und stetig die Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt.
Dabei ist zu betonen, dass es sich bei der Eingangsstufe nicht um eine Vorklasse für schwache Schüler handelt, sondern einen integrativen pädagogischen Ansatz für den Schulanfang darstellt.
In der Eingangsstufe werden noch nicht schulpflichtige Kinder unterrichtet, die bei der Aufnahme mindestens fünf Jahre alt sind. Die Kinder besuchen die Eingangsstufe in der Regel zwei Jahre und wechseln dann in die Jahrgangsstufe zwei. Für den steigenden Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund bietet die Eingangsstufe einen Raum für eine interkulturelle und sprachliche Entwicklung und Integration.

In den ersten vier Wochen nach der Einschulung werden die Kinder im Rahmen der Eingangsdiagnostik getestet und daraufhin individuelle Förderpläne für jedes Kind erstellt.
Die Förderpläne werden im Laufe des Schuljahres durch Auswertung weiterer Diagnosematerialien fortgeschrieben, indem auf individuelle Fortschritte oder Defizite eingegangen wird. Aufgrund der heterogenen Lerngruppe zu Beginn der Eingangsstufe bringen die Kinder unterschiedliche Erfahrungen mit, wodurch eine differenzierte Förderung insbesondere in der Sinneswahrnehmung unerlässlich ist. Zur Förderung dieser dienen Farbtäfelchen, Gewichtstäfelchen, Geruchsdosen und diverse Alltagsmaterialien sowie geometrische Körper. Gerade auch im mathematischen Bereich ist eine Förderung erforderlich. Hier kommt in besonderem Maße das Material der Montessori-Pädagogik, bestehend aus numerischen Stangen, Sandpapierziffern, Zahlenschildern, Chips, Spindeln zum Mengenzählen und Perlenstangen (Mächtigkeit der Mengen) zum Einsatz. Durch deren Gebrauch wird ein ganzheitlicher Umgang erreicht. Im sprachlichen Bereich werden insbesondere die Rechtschreibung sowie auch der Sprachgebrauch ohne zur Hilfenahme einer Fibel angebahnt. Das Alphabet wird durch das bewegliche Alphabet, Sandpapierbuchstaben, Groß- und Kleinbuchstaben gelernt und eingebettet in fächerübergreifenden Projekten vertieft. Wortsymbole stellen ebenfalls eine große Hilfe dar. Darüber hinaus fertigt jedes Kind sein Jahrbuch mit eigenen Texten an. Der Sportunterricht macht sich primär zur Aufgabe, die koordinativen Fähigkeiten wie Wahrnehmung, Reaktion und Orientierung u.a. auf spielerische Art zu schulen, um damit den Spaß an der Bewegung zu erfahren und zu erhalten.
Auch durch offene und handlungsorientierte Unterrichtsmethoden wie Wochenplan, Freiarbeit und Projektarbeit werden die weiteren Fächer Sachunterricht, Kunst und Musik unterrichtet. Gemäß dem Motto: „Hilf mir, es selbst zu tun“, wird das selbstständige und eigenverantwortliche Arbeiten der Kinder durch verschiedene Methoden des offenen Unterrichts und eine ruhige und entspannte Arbeitsatmosphäre gefördert. Besonders die Freiarbeit ermöglicht den Kindern die anregungsreiche, individualisierte und flexibel vorbereitete Lernumgebung für ihre spezielle Förderung zu nutzen.

Im Anschluss an die E1 werden in der E2 die Lerninhalte der ersten Klasse erarbeitet, indem das Prinzipien der Montessori-Pädagogik beibehalten wird. Aus der Eingangsstufe entsteht so eine Grundschule, die möglichst allen Kindern früher als bisher Hilfen zur geistigen und sozialen Entwicklung vermittelt.

 

3.2       Vom Kindergarten in die Schule

Seit vielen Jahren besteht ein reger Austausch zwischen den Kindergärten unseres Schulbezirks und unserer Schule.

Um den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule noch reibungsloser und effizienter zu gestalten, hat sich ein Arbeitskreis aus umliegenden Kindergärten und unserer Schule gebildet. Er beschäftigt sich mit Fragen, die den zukünftigen Schüler/innen den Einstieg erleichtern und die Lernvoraussetzungen möglichst optimieren sollen.

Wichtige Themen sind die Beobachtungsbögen für die Kindergartenkinder, die bei der Klassenbildung Hilfe sein können, Elternvereinbarungen mit den Kindergärten, die von der Grundschule u.U. übernommen bzw. fortgeführt werden können. Ein Schwerpunkt ist die vorschulische Erziehung, die vielen Kindern nur im Kindergarten geboten wird. Ein Besuch in der Schule mit Teilnahme am Unterricht einer 1. Klasse erleichtert den zukünftigen Schulkindern den Übergang.

Die Anmeldung zur Einschulung erfolgt bereits eineinhalb Jahre vorher, meist im März des Vorjahres. Alle Kinder werden mit Termin eingeladen. Dabei erfolgt die sogenannte Sprachstandserhebung bei der festgestellt werden soll, ob das Kind über ausreichende Deutschkenntnisse verfügt, um dem Unterricht zu folgen. Sollte das nicht der Fall sein, wird den Eltern die Teilnahme am Vorlaufkurs nahegelegt.

Zwischen Ende Januar-Ende März des Einschulungsjahres lädt die Schulleitung die Eltern zu einem Kennenlerngespräch ein.

Im April oder Mai findet der Kennenlerntag statt. An diesem Tag kommen die Kinder für 2,5 Stunden zum Spielen, Malen, Singen, Erzählen und Turnen in die Schule. Die Gestaltung des Kennlerntages ist schon mehrfach verändert worden, weil die Erkenntnisse und die daraus resultierenden Klassenzusammensetzungen nicht immer zufriedenstellend waren. Insbesondere im Sozialverhalten zeigten sich große Unterschiede, die wir auf zu kleine Gruppen am Kennenlerntag zurückführen. Seit 2006 werden am Kennenlerntag Gruppen von 14-16 Kindern gebildet, die von 3-4 Lehrern / innen geleitet werden.  In größeren Gruppen wird auffälliges Verhalten eher sichtbar, da die Einflussnahme vermeintlich kleiner ist und die Kinder eigenständiger agieren können.

Ziel des Kennenlerntages ist:

  • Feststellung der allgemeinen Schulfähigkeit
  • Überprüfung der Sprachkompetenz insbesondere bei den Kindern, bei denen bei der Anmeldung Defizite festgestellt wurden
  • Erkenntnisse für die Zusammenstellung der zukünftigen Lerngruppen gewinnen

Im Anschluss an den Kennenlerntag finden Beratungsgespräche mit den Eltern statt, bei deren Kindern es Auffälligkeiten gegeben hat. Hier fließen auch die Ergebnisse der amtsärztlichen Untersuchung ein.

Die Klassenzusammensetzungen erfolgen nachfolgenden Kriterien:

  • Nationalität
  • gleichmäßige Verteilung von Jungen und Mädchen
  • Hortgruppen
  • Schulweggemeinschaften
  • Freundschaften, soweit es pädagogisch sinnvoll erscheint

 

3.3       Übergang von 4 nach 5

Seit Jahren hält die Kirchnerschule engen Kontakt zu den weiterführenden Schulen aller Schulformen in angrenzenden Stadtteilen. Jährliche Treffen mit Vertretern der Schulen ermöglichen eine weitreichende Abstimmung des Lernstoffes der Klassen 4 und 5. Seit Mai 2001 ist die Kirchnerschule Pilotschule im Arbeitskreis Modellregion Frankfurt, der sich explizit mit den Schwierigkeiten beim Übergang beschäftigt und eine bessere Kooperation zum Ziel hat.

Der Übergang gestaltet sich nachfolgendem Ablauf:

  • Im Dezember findet jeweils ein schulinterner Elternabend statt, bei dem die Eltern der 4. Klassen durch die Schulleiterin und Vertreter der Weiterführenden Schulen über die Bildungswege informiert werden.
  • Im Februar finden Elternberatungsgespräche statt. Die Klassenlehrerinnen teilen den Eltern ihre Einschätzung über den bestmöglichen Bildungsweg der Kinder mit und erläutern die Grundvoraussetzungen für den Besuch einer bestimmten Schulform.
  • Nach Abschluss der Beratungsgespräche wählen die Eltern 2 Schulen aus, die sie für den weiteren Bildungsweg für richtig halten.

Durch jährliche Treffen mit den weiterführenden Schulen wird der Schulerfolg der Abgänger beobachtet.

 

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4. Inklusion

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazugehört. Egal wie er aussieht, welche Sprache er spricht oder ob er eine Behinderung hat. Jeder kann mitmachen.

Wenn alle Menschen dabei sein können, ist es normal verschieden zu sein. Und alle haben etwas davon. In einer inklusiven Schule sind alle Menschen offen für andere Ideen. Jeder Mensch soll so akzeptiert werden, wie er oder sie ist.

An der Kirchnerschule lernen und arbeiten Kinder mit und ohne Behinderung selbstverständlich zusammen. Behinderte Kinder werden ganz normal in die Klassengemeinschaft integriert.

Zur Unterstützung von Kindern mit Körperbehinderung, geistiger Behinderung oder psychischer bzw. seelischer Störungen werden Integrationshelfer (Schulbegleiter) eingesetzt. Die Schulbegleitung ist eine Einzelfallmaßnahme, die sich am Schüler orientiert und in der Regel direkt im Klassenzimmer stattfindet. Ein Schulbegleiter soll im schulischen Lebens- und Lernumfeld eine Unterstützung für einen bestimmten Schüler sein, so dass diesem die erfolgreiche Teilhabe am Unterricht möglich wird.

Das allgemein gültige Ziel des Einsatzes einer Integrationshilfe ist es, die Selbstständigkeit des Kindes zu stärken und nach Möglichkeit ohne Assistenz zu erreichen.

An der Kirchnerschule sind zurzeit acht Schulbegleiter im Einsatz, die sich um Kinder mit besonderen Anforderungen aller aufgeführten Teilbereiche kümmern. Die Schulbegleiter arbeiten eng mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen und den jeweiligen Elternteilen zusammen, so dass eine gelungene Verknüpfung zwischen Schule und Elternhaus gewährleistet ist.

Darüber hinaus arbeiten an der Kirchnerschule zurzeit vier Förderlehrkräfte vom BFZ (Beratungs- und Förderzentrum). Diese sind für die Bereiche: Sprache, Lernen sowie zur allgemeinen Beratung der Lehrkräfte zuständig.

Leider unterliegen die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen aber auch klaren Grenzen. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler, deren Arbeits- und Sozialverhalten das Unterrichtsgeschehen negativ beeinflusst sind die personellen Mittel nicht immer ausreichend.

 

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5. Förderunterricht

5.1       Rahmenbedingungen

An der Kirchnerschule soll jedes Kind im Rahmen der vorhandenen Ressourcen und Möglichkeiten optimal gefördert werden. Hierzu dienen binnendifferenzierte Maßnahmen ebenso wie zusätzliche Förderstunden. Diese sollten nach Möglichkeit nicht parallel zum Religions- oder muttersprachlichen Unterricht liegen. In der Regel stehen jeder Klasse zwei Förderstunden in Kleingruppen zur Verfügung. Ergänzt werden diese Fördermaßnahmen durch jahrgangsübergreifende Förderangebote.

 

5.2       Leseförderung

Hilfen für das Kind im Unterricht

  • regelmäßiges Lesen/Vorlesen im Klassenverband
  • Ermutigung zum Lesen durch Klassen- und Schulbibliothek, Erkundung der Kinder-Jugend-Bibliothek
  • zusätzliche Leseübungen unter Betreuung von Eltern und Lesepaten
  • Lesetexte auf Kassette sprechen
  • Sprachprogramm (Bücher mit Kassetten) ausleihen
  • Sprach-Bilder- und Wörterbücher für Kinder und Eltern

 

5.3       Sprachförderung/ Sprachheilunterricht

Die Förderung der sprachlichen Entwicklung der Kinder geschieht auf vier Ebenen. Neben der Nutzung der in der Stundentafel vorgesehenen Förderstunden (Kleingruppenstunden) fördern die Kolleginnen und Kollegen an der Kirchnerschule die Kinder individuell innerhalb des Unterrichts. Mit den betroffenen Eltern werden Beratungsgespräche geführt. Außerdem versuchen wir, die Kinder mit besonderem Förderbedarf so früh wie möglich zu erkennen.

Um Sprachdefiziten bereits vor der Einschulung entgegenzuwirken, führt eine Förderlehrerin direkt nach der Schüleraufnahme einen Sprachtest durch. Ziel der Maßnahme ist die Diagnostik und Förderung der Kinder, bei denen Auffälligkeiten in der Aussprache, im Satzbau, im Redefluss oder in der Stimme festgestellt wurden. Mit den Eltern werden Beratungsgespräche geführt.

Nach der Diagnosephase zu Beginn des Schuljahres werden die Kinder in kleinen Gruppen oder einzeln 20 – 45 Minuten wöchentlich nach einem genauen Förderplan gefördert.

Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau der Sprachstruktur auf der Ebene von Laut, Wort und Satz. Darüber hinaus ist die Hörerziehung im Zusammenspiel mit allen anderen Bereichen der Wahrnehmung ein zentraler Punkt der Sprachförderung.

Die Fachkollegin von der Charles Hallgerten Schule berät die Eltern, wie sonstige Fördermaßnahmen, z.B. Ergotherapie, mit der Sprachförderung am besten abgestimmt werden können. Durch intensiven Austausch der Fachkollegin mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen soll eine Verzahnung von sprachheilpädagogischen Übungen mit dem Unterricht ermöglicht werden.

 

5.4       LRS – Lese-Rechtschreibschwäche

Nach dem hessischen Schulgesetz haben Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten beim Schreiben und Rechtschreiben Anspruch auf individuelle Förderung. Förderziel ist es die Schwierigkeiten so weit wie möglich zu überwinden.

Die Feststellung der besonderen Schwierigkeiten gehört zu den Aufgaben unserer Schule. Voraussetzung für das Erkennen der Lernschwierigkeit ist die Erhebung der Lernausgangslage.

Um Schülerinnen und Schüler gezielt fördern zu können, ist es nötig, das Beziehungsgefüge der LRS möglichst genau zu kennen und zu analysieren. Dazu gehören schulische, soziale, emotionale, physiologische und kognitive Bedingungen.

In der Vergangenheit haben wir uns mit mehreren Diagnoseverfahren beschäftigt.

Zurzeit setzen wir den HSP -Test (Hamburger Schreibprobe, stand. Test), den Stolperwörterlesetest, freie Schülertexte sowie Rechtschreibleistungen der Kinder bei Diktaten ein, um Aussagen über Lese- oder Rechtschreibprobleme der Kinder und - wenn vorhanden- über Fehlerschwerpunkte zu erhalten.

Die Hamburger Schreibprobe wird nach einem Konferenzbeschluss in allen Jahrgängen gegen Ende eines jeden Schulhalbjahres klassenweit geschrieben.

Auf der Grundlage einer ‚Diagnose’ lassen sich entsprechend bestimmte Fehlerkategorien festlegen:

  • Ausführung, Konzentration, Wahrnehmung, Regelbereich, morphologische Aspekte
  • Schreibmotorik, Laut-Buchstaben-Zuordnung, Durchgliederung, Dehnung, Dopplung, Ableitungen, Zerlegungen
  • Erreichtes Niveau der alphabetischen, orthografischen und morphematischen Strategie und deren Integration

Nach den Diagnosen werden individuelle Förderpläne erstellt, evaluiert und fortgeschrieben.

Die Eltern sind über die besonderen Schwierigkeiten ihres Kindes im Bereich Lesen oder Rechtschreiben und über den individuellen Förderplan zu informieren und zu beraten. Sie werden in die Planung pädagogischer Maßnahmen durch Anhörung einbezogen. Die Eltern werden auch auf besondere häusliche Unterstützungsmöglichkeiten, geeignete Fördermaßnahmen und Motivationshilfen hingewiesen.

Die Fördermaßnahmen haben das Ziel,

  • die Kinder zu ermutigen und ihnen Erfolgserlebnisse zu vermitteln,
  • Lernhemmungen abzubauen
  • Lust auf Lesen und Schreiben zu wecken
  • Arbeitstechniken und Lernstrategien zu vermitteln, die vorhandenen Schwächen auszugleichen, zu mildern sowie bestehende Lernlücken zu schließen.

Die Klassenlehrerin entscheidet, welche Kinder für eine zusätzliche Förderung in einer LRS-Gruppe in Frage kommen. Die Eltern werden von der Klassenlehrerin informiert.

Die Förderung bezieht sich auf den Bereich der wichtigsten Lernvoraussetzungen, z.B. im 2. Schuljahr auf Übungen zum Gleichgewicht, zur akustischen Wahrnehmung, zur Motorik und auf den Bereich des Lesens und Schreibens.

Im 2. Schuljahr werden Übungen zu folgenden Bereichen durchgeführt:

  • Anfangslaute heraushören
  • Innen- und Endlaute heraushören
  • Buchstaben bewegungsrichtig schreiben
  • Lautfolge in Buchstabenfolge übertragen
  • Wörter durchgliedern (nach Silben)
  • Sätze bzw. Texte sinnentnehmend lesen
  • Spiele, Lesespiele z.B. Scrabble
  • Logico Übungsbox
  • Computerprogramm Budenberg

Im dritten und vierten Schuljahr steht natürlich ebenfalls im Vordergrund, die Lernfreude und die Motivation der Kinder zum Lesen und zum Schreiben zu erhalten.

Folgende Materialien werden im Rahmen der Förderung in der Regel eingesetzt:

  • Fit trotz LRS
  • Rechtschreibtraining Gustav Giraffe

              Groß- und Kleinschreibung

              Mitlautverdopplung

              Regeln zu ch /  tz

              Regeln zu den s-Lauten ss/s/ß

              Stimmlose / stimmhafte Konsonanten: dr-tr/   bl-pl   br-pr     gl-kl   gr-kr   gu-ku

              Dehnung ie

              Dehnungs h

              Strategien: Verlängern / Ableiten

              Vorsilben

  • Logico Übungsbox
  • Computerprogramm Budenberg

 

5.5.      Förderung in Mathematik

Der Mathematikunterricht an der Kirchnerschule ist ein binnendifferenzierter Unterricht, in welchem die Heterogenität der Kinder berücksichtigt wird. Die Lehrkräfte richten ihr Augenmerk nicht nur auf rechenschwache Kinder, auch normal begabte oder besonders begabte Kinder sollen ihre Fähigkeiten entsprechend gefördert und gefordert werden.

Die Eltern werden in persönlichen Gesprächen über den Leistungsstand ihres Kindes informiert und über Förder/ Fordermöglichkeiten und außerschulische Beratungsstellen in Kenntnis gesetzt.

Rechenschwache Kinder benötigen individuelle Hilfe. Dabei gelten an der Kirchnerschule folgende Richtlinien:

 

Feststellung der Lernausgangslage

Um die Lernausgangslage von Schülern in Mathematik festzustellen, kann die Lehrkraft sowohl positive als auch negative Auffälligkeiten u. a. in entsprechenden Situationen beobachten:

  • Schriftliche Leistungen wie Klassenarbeiten, Hausaufgaben, Übungsphasen und Lernstandserhebungen
  • Mündliche Beteiligung im Unterricht wie z.B. das Erfassen neuer Lerninhalte, Aufgabenverständnis
  • Lerntempo und Lernmotivation

 

Rechenschwäche

Durch die unterschiedlichen Erscheinungsformen und die Komplexität der Symptome ist eine Rechenschwäche oft nur schwer zu erkennen. Folgende Phänomene können bei einer Rechenschwäche isoliert oder gehäuft auftreten. Es ist dabei zu beachten, dass ein einzelnes Symptom noch kein verlässliches Zeichen für eine Rechenschwäche ist.

  • Rechenschwache Kinder zählen anstatt zu rechnen.
  • Sie benutzen dabei in der Regel die Finger
  • Sie haben Schwierigkeiten beim Rückwärtszählen
  • Rechnungen werden ohne Verständnis durchgeführt
  • Es kommt zu Verwechselungen graphisch ähnlicher Zeichen
  • Zahlendreher häufen sich
  • Rechenoperationen werden verwechselt
  • Das Mengenverständnis fehlt
  • Die Zahlzerlegung bereitet Probleme
  • Nachbarzahlen können nicht erschlossen werden
  • Schwierigkeiten beim Zehner-, Hunderter-, oder Tausenderübergang
  • Der Stellenwert von Zahlen wird nicht verstanden
  • Die räumliche und zeitliche Vorstellungskraft ist nur schwach ausgeprägt
  • Das Verständnis für Sachaufgaben fehlt

 

Beratung, Diagnostik und Förderung in der Schule

Zeigt ein Kind länger anhaltende Schwierigkeiten im Rechnen, dann ziehen die Lehrkräfte der Kirchnerschule zur Diagnostik u.a. die Diagnoseeinheit DEMAT heran. Hierbei ist es besonders wichtig, die mathematische Entwicklung des einzelnen Kindes fortlaufend zu beobachten.

 

Binnendifferenzierung

Jede Lehrkraft entscheidet individuell und fallbezogen über die Art und den Umfang der Differenzierung. Die Differenzierung ermöglicht den Kindern ein individuelles Lernen in Bezug auf Anschauungsmaterial, Lösungswege und Lerntempo.

Eingesetzte Materialien sind u.a.

  • 1. Schuljahr: 20er-Feld, 20er Streifen, Wendplättchen, Rechenketten, Schüttelboxen
  • 2. Schuljahr: 100er-Feld, 1mal1-Feld, 1mal1-Plan
  • 3. Schuljahr: 1000er-Buch
  • 4. Schuljahr: Million Buch

Jahrgangsübergreifend werden u.a. eingesetzt:

  • Steckwürfel, Alltagsmaterialien (Murmeln, Kastanien etc.) Zahlenstrahl, Rechenkarteien, Spiegel, Logico, Lernuhren, Würfel, Spielgeld etc.

Medien

  • Computer-Lernprogramme wie Budenberg und Lernwerkstatt

 

5.6 Förderkurse

Je nach Stundenzuweisung bietet die Kirchnerschule auch Förderstunden in Mathematik an. In diese Kleingruppenstunden werden die Kinder entsprechend ihrer Lernausgangslage gefördert. Jeder Klasse sollte nach Möglichkeit eine Stunde Förderunterricht zur Verfügung stehen.

 

Beratung durch das BFZ

An der Kirchnerschule kann die zuständige Lehrkraft des BFZ zur Beratung, Diagnostik und Förderung hinzugezogen werden. Nach Absprache mit den Eltern kann ein Beratungsantrag gestellt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Daraufhin folgen Hospitationen, Fördermaßnahmen im Unterricht sowie Elterngespräche.

 

Förderplanarbeit

Bei drohendem Leistungsversagen muss ein Förderplan erstellt werden. In diesem Förderplan werden alle Fördermaßnahmen schriftlich festgehalten und genaustens dokumentiert. Der Förderplan wird gemeinsam mit den Eltern in einem sogenannten Förderplangespräch besprochen und halbjährlich evaluiert. Die angestrebten Ziele sollen dem Leistungsvermögen des betroffenen Kindes entsprechen, sodass diese möglichst zeitnah zu erreichen sind. Um eine optimale Förderung zu erreichen, empfiehlt es sich mit außerschulischen Institutionen zu kooperieren.

 

Nachteilsausgleich

Falls die oben genannten Maßnahmen nicht ausreichen, kann ein Nachteilsausgleich auf Antrag der Eltern oder Klassenkonferenz gewährt werden. Durch diesen Nachteilsausgleich können folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

  • Vereinfachte Klassenarbeiten
  • Mehr Zeit beim Schreiben von Klassenarbeiten
  • Dem Lernstand des betroffenen Schülers angepasste Lernkontrollen und Klassenarbeiten

Der Nachteilsausgleich wird mit einem kurzen Kommentar im Zeugnis dokumentiert.

 

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6. Kooperation Schule und Jugendhilfe

6.1       Notwendigkeit der Zusammenarbeit

Schule und Jugendhilfe haben das gemeinsame Ziel, Erziehung und Bildung junger Menschen zu fördern.

In vielfältiger Weise überschneiden sich ihre Aufgaben, daher leitet sich der Auftrag zur ständigen und engen Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe ab. Die Zusammenarbeit dient beiden Partnern.

Die Schule kann durch das Jugendamt und die freien Träger der Jugendhilfe sozialpädagogische Beratung und Unterstützung für problembelastete Schülerinnen und Schüler erhalten.

Durch die Zusammenarbeit mit der Schule erfährt das Jugendamt rechtzeitig von Bedarfs- und Problemsituationen und kann diesen früher begegnen.

Eine kooperative und intensive Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen

ist sinnvoll und notwendig, weil wir nur gemeinsam den Lebensproblemen der Schülerinnen und Schüler und damit oft verbunden auch ihren Lernproblemen begegnen können.

Wir werden in der Schule mit den sozialen und familiären Problemen der Kinder konfrontiert. Die schulischen Anforderungen können ihrerseits aber auch Probleme in die Familien hineintragen oder vorhandene Probleme verstärken. Wir können und wollen die Probleme der uns anvertrauten Kinder im Sinne der von uns vertretenen Pädagogik, die die ganze Persönlichkeit des Kindes im Blick hat, nicht ignorieren.

  • eingegrenzte Lebensräume
  • zunehmende (verdeckte) Armut
  • veränderte Familienstrukturen
  • Überlastungstendenzen der Familien
  • sinkende Erziehungskompetenz von Eltern
  • gestiegene Leistungsansprüche von Eltern an ihre Kinder
  • unterschiedliche und gegensätzliche Wertvorstellungen und Normen, die in der Schule aufeinanderprallen.

Ziel kann es nur sein, durch eine kontinuierliche und sinnvolle Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe diese Lebensprobleme der Schüler, die oft größer sind als deren Lernprobleme, möglichst effektiv zu lösen. Aufgabe der Schule ist es, die Kinder - und die Familie – bei der Bewältigung dieser Probleme zu unterstützen.

Dazu nimmt die Schule die Angebote der Beratungs- und Jugendhilfe-Einrichtungen in Anspruch und empfiehlt sie auch den Familien der betroffenen Kinder.

 

6.2       Formen der Zusammenarbeit

  • regelmäßige Mitarbeit im Arbeitskreis Jugendhilfe und Schule
  • Teilnahme von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe an Konferenzen bzw. Vertreterinnen und Vertreter der Schule an Dienstbesprechungen des Jugendamtes
  • Einladung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe zu Informationsveranstaltungen für Eltern
  • direkte Kontakte zwischen Lehrerinnen/Lehrer und Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter des Jugendamtes bzw. der Erziehungsberatungsstellen in Einzelfällen

 

6.3       Konsequenzen für unsere Arbeit

Aus der Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Jugendhilfe und Schule haben sich folgende Punkte als sinnvolle Vorgehensweise ergeben:

  • intensive Gespräche mit den Eltern/Erziehungsberechtigten, der betreuenden Kindertagesstätten bzw. dem „abgebenden“ Kindergarten – möglichst noch vor der Einschulung (s. auch Punkt 5.1)
  • Beobachtung des Kindes durch eine andere Lehrkraft als die Klassenlehrerin
  • Einladung der Schulpsychologin in den Unterricht
  • bei Verdacht auf Entwicklungsverzögerungen und/oder Entwicklungsstörungen Beratung der Betroffenen und Vermittlung von Kontaktadressen (s. Tabelle Kontaktadressen)
  • nach umfassender Abklärung aller Schwierigkeiten Erstellung eines auf den Schüler/die Schülerin bezogenen Therapieplans

 

6.4       Bereits realisierte Vorhaben

  • Pädagogischer Tag zum Thema „Veränderte Kindheit“, Forum mit dem ASD und anderen Kinder-Jugendhilfe-Trägern sowie weiteren Institutionen
  • Pädagogische Konferenz mit den für die Kirchnerschule zuständigen Kooperationspartnern vom Sozialrathaus Bornheim

 

6.5       Regelmäßige Maßnahmen

  • Durchführung eines Standard-Rechtschreibtests am Ende der Klassen 1 bis 4 zur Früherkennung von LRS unseren Schülerinnen und Schülern
  • Zusammenarbeit mit den Unterstützungssystemen (Schulpsychologischer Dienst, ASD, Zentrum für Erziehung, Erziehungsberatung etc.)
  • Mitarbeit im Arbeitskreis „Jugendhilfe und Schule“ im Stadtteil Bornheim
  • Mitarbeit im Arbeitskreis „Übergänge 4/5“ der Modellregion Frankfurt

 

6.6        Durchgeführte Vorhaben zur Weiterbildung des Kollegiums

  • Fachtag zum Thema LRS in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Jugendhilfe und Schule
  • Fortbildung zur Dyskalkulie
  • Fortbildung Inklusion zusammen mit BFZ

 

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7. Projekte

7.1       Medienraum

Die Kirchnerschule verfügt über einen Medienraum mit Bibliothek und Computern. Da wir die Arbeit im Medienraum als einen Teil des Deutschunterrichtes verstehen, hat jede Klasse eine im Stundenplan festgelegte Ausleihzeit, in denen die Bücherei allen interessierten Kindern zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist die Bücherei während der Pausen geöffnet.

Neben den im Rahmenplan vorgegebenen Lerninhalte und Lernzielen wollen wir durch das vielfältige Angebot an Bilderbüchern, Comics, Belletristik, Sachbüchern und Lexika mit der Arbeit in unserem Medienraum folgendes erreichen:

  • unsere sehr heterogen zusammengesetzten Lerngruppen sollen den spezifischen Möglichkeiten der Schüler entsprechend besser differenziert gefördert werden. Hierbei denken wir besonders an Kinder mit sprachlichen Defiziten bzw. Kinder, die sich schon sehr gewandt und präzise ausdrücken können
  • es soll sowohl die Freude an Büchern geweckt
  • Scheu im Umgang mit Texten abgebaut,
  • durch Lesen sollen die Kinder ihren Sprachschatz erweitern können
  • die Kinder sollen Wissenswertes und Neues erkunden und entdecken
  • die Kompetenz zur Informationsbeschaffung, -sichtung und –auswertung soll erhöht werden
  • Kinder, die in ihrem Elternhaus wenig oder keinen Zugang zu den Medien Buch und Computer haben, sollen diesen hier erhalten

Der Computerraum kann von allen Klassen während der Unterrichtszeit besucht und genutzt werden. Dabei stehen den Klassen neben dem Internet auch installierte Lernprogramme, wie z.B. dem sehr vielseitigen Budenberg-Programm zur Verfügung. Das Programm kann für die Fächer Mathematik, Deutsch, Sachunterricht, sowie Englisch genutzt werden und ermöglicht es aufgrund seiner einfachen Bedienung den Schülerinnen und Schüler selbstständig damit zu arbeiten. Außerdem können die Kinder auf das Leseprogramm Antolin zugreifen.

 

Medienkompetenz

Die in den Klassenräumen zur Verfügung stehenden Computer werden vor allem in der Frei- und Wochenplanarbeit, sowie zur Förderung und Differenzierung im Unterricht eingesetzt.

Das im Unterricht erworbene Wissen kann mit den installierten Lernprogrammen vertieft und gefestigt werden. Die einzelnen Lernphasen können dem jeweiligen Lern- und Arbeitstempo des Kindes angepasst werden. Die Arbeit am Computer ist höchst motivierend und bietet unter anderem eine weitere Form des Übens.

Neben dem Üben kann der Computer auch für die Aneignung von Wissen genutzt werden. Seit Abschluss der Verkabelung und Anbindung der Schule an das Schulnetz besteht für die Kinder auch die Möglichkeit das Internet im Klassenraum zu nutzen und sich zum Beispiel mithilfe von Nachschlagewerken Themen anzueignen. Zudem können dabei Themen aufgrund der visuellen und akustischen Darstellung noch verständlicher und einprägsamer dargestellt werden.

Im dritten und vierten Schuljahr bieten wir für alle Klassen einen PC-Kurs an.

Zudem hat die Kirchnerschule das Prädikat Internet ABC-Schule erworben. Eine Schule erhält das Projektsiegel „Internet-ABC-Schule“, wenn:

  • der IT-Beauftragte sowie mindestens eine weitere interessierte Lehrkraft an der regionalen Fortbildung zur schulischen Umsetzung des Projekts „Internet-ABC - Schule“ teilnehmen,
  • die zur Verfügung gestellten Vorlagen und Materialien zum „Internet-ABC“ im Unterricht ab Klasse 3 eingesetzt werden und ein Bestandteil des Medienkonzepts der Schule sind und
  • die Schule ein Eltern-Kind-Workshop oder einen Elternabend zum Thema realisiert.

 

7.2       Schulhofgestaltung und Schulhausgestaltung

Der Schulhof ist ein wichtiger Erfahrungsraum für unsere Schüler und Schülerinnen. Aus diesem Grund befinden sich dort verschiedene Spielgeräte, Spielflächen und kleinere Nischen, die zum Zurückziehen geeignet sind. Hier können sie täglich beim Spielen sowohl ihre soziale Kompetenz erweitern als auch Freude an der Bewegung ausleben. Ein Schulhof, der eine Vielzahl unterschiedlicher Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten aufweist, unterstützt den kindlichen Bewegungsdrang und kann somit auch Bewegungsdefizite ausgleichen. Ein bewegunsfreudiger Schulhof leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gesunden Entwicklung der Kinder.

Der Schulhof im Hinterhof bietet verschiedene Möglichkeiten sich in der Pause zu beschäftigen. Es gibt eine kleine Ecke, in der die Kinder sich verstecken können. Eine besonders große Attraktion ist die Hamsterrolle, die in den Pausen sehr beliebt ist. Außerdem gibt es Holzpfähle zum Balancieren und Klettern, eine Schräge zum Rutschen und Klettern, sowie ein Baumhaus und zwei Türme zum Klettern. Des Weiteren ist eine Ecke mit Rindenmulch ausgelegt und bietet den Kindern Platz zum Toben.

Auf dem Vorderhof stehen den Kindern Fußballtore, Tischtennisplatten und ein Klettergerüst zur Verfügung.

Die Schule arbeitet daran, dass der Schulhof attraktiv und abwechslungsreich ist. Dafür werden auch die Kinder mit einbezogen. Die Schüler und Schülerinnen haben die Möglichkeit, durch eigene Beiträge am Konzept mitzuwirken. Hier wird ein Handlungsspielraum zur Verfügung gestellt, der es ermöglicht, Ideen in Taten selbstständig umzusetzen. Durch die aktive Teilnahme der Schüler und Schülerinnen an Planung und Realisierung des Schulhofes findet eine verantwortungsbewusste Mitgestaltung des Schullebens statt und motiviert somit eine stärkere Identifikation mit der Schule. Außerdem haben die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, sich verschiedene Kleinsportgeräte auszuleihen. Ziel ist es, den Kindern in den Schulpausen und Spielstunden Spaß an mehr Bewegung zu vermitteln.

 

7.3       Schulgarten

Seit dem Sommer 2003 wird der wegen der Gebäuderenovierung brachliegende Schulgarten wieder genutzt. Zunächst wurden nur wenige Quadratmeter von einigen Klassen bepflanzt. Im Herbst wurde dann der direkt an das Hinterhaus angrenzende Teil in Parzellen aufgeteilt, die ab dem Frühjahr 2004 wieder regelmäßig von einzelnen Klassen aller Jahrgangsstufen genutzt werden – meist im Rahmen von Sachunterricht-Projekten. Zurzeit wird der Schulgarten von der Garten-AG gepflegt und bewirtschaftet.

 

7.4       Bewegung und Sport

Bewegung und Sport wird an unserer Schule großgeschrieben. Unter diesem Aspekt schöpfen wir die Vorgabe des Gesetzgebers (2 x 20-minütige Hofpause) voll aus. Auch im Unterricht sind Bewegungssequenzen, wie Laufdiktate, Stationsarbeit, Eckenrechnen, Bewegungsspiele, etc... selbstverständlich.

An vielen Schulen ist Sport ein Fach, das um 30% gekürzt wird, weil Lehrer und Eltern es für nicht so wichtig erachten.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits bei Kindern im Grundschulalter motorische Störungen wie z.B. Haltungsschäden, Gleichgewichtsstörungen etc. nachzuweisen sind. Ein Grund dafür sind die immer größeren Bewegungseinschränkungen in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Beengte Wohnverhältnisse und eingeschränkte Spielflächen draußen führen immer mehr dazu, dass Kinder sich bewegungsarme Tätigkeiten für ihre Freizeit wählen. Die Bewegungsaktivitäten im Kindesalter werden schon frühzeitig durch die hohe Attraktivität alternativer Freizeitangebote (z.B. Medien) und die Dominanz eher bewegungsarmer Indooraktivitäten verdrängt. Jedem Menschen ist aber ein natürlicher Bewegungsdrang mitgegeben, den man fördern, aber auch zerstören kann.

Um den Kindern nur annähernd gerecht zu werden, erteilen wir die in der Stundetafel vorgesehenen 3 Stunden Sport bzw. Bewegung in der Woche in allen Jahrgangsstufen (Ausnahme: Jahrgang 3: je 1 Halbjahr 2 Std. Schwimmunterricht und 1 Std. Sport).

Spaß an der Bewegung zu fördern ist eines unserer Ziele. Um darüber hinaus die Motivation zur Leistung zu wecken, nimmt die Kirchnerschule jährlich an allen für die Grundschule ausgeschriebenen Sportwettbewerben teil. Dies sind unter anderem:

  • Vielseitigkeitswettbewerb Kalbach
  • Hallen- und Kleinfeldturnier Fußball
  • Hallenturnier Basketball
  • Tischtennisturnier
  • Spiel- und Sportfest
  • Bundesjugendspiele (3. & 4. Klassen)/ Turnwettbewerb (1. & 2.Klassen)
  • „Kinder laufen für Kinder“ – Sozialprojekt für Ghana
  • Triathlon für die vierten Klassen
  • Leichtathletik

Diese Wettkämpfe sind elementarer Bestandteil des Sports. Sie zeigen den erreichten Leistungsstand im Wettbewerb mit Anderen. Deshalb beteiligt sich die Kirchnerschule an Wettkämpfen mit anderen Schulen auf Stadtebene.

Gegen Ende des Schuljahres finden die Bundesjugendspiele statt an dem die Klassen 2. bis 4. Klassen teilnehmen. Für die ersten Klassen findet ein Wettbewerb mit Übungen aus dem Turnen statt. Diejenigen, die besonderen Leistungen bei den Bundesjugendspielen erbringen, werden auf dem Schulhof, unter Anwesenheit der gesamten Schulgemeinde, geehrt.

Als besonderes Projekt findet jährlich der Ausdauerlauf: „Kinder laufen für Kinder“ statt. Bei diesem Sozialprojekt sammeln die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen Geld für Kinder in Ghana.

Durch die Kooperation mit der TG-Bornheim kann eine Inliner-AG angeboten werden.

Vor den Sommerferien gibt es ein Spiel- und Sportfest der Stadt Frankfurt für die vierten Klassen. Zusätzlich organisierte der Förderverein ein Spiel- und Sportfest für alle Kinder der Kirchnerschule auf dem Schulgelände.

 

Schwerpunkte des Unterrichtes

In unserem Sportunterricht gehen wir von den Grunderfahrungen der Kinder aus. Wir versuchen die Entfaltung des kindlichen Spiel- und Bewegungsdranges zu unterstützen und durch das Sammeln von vielfältigen Bewegungserfahrungen eine psychomotorische Handlungsfähigkeit zu entwickeln. Damit soll ein die Schulzeit überdauerndes Interesse an Bewegung, Sport und Spiel geweckt werden.

Im Sportunterricht geht es vor allem darum die koordinativen Fähigkeiten, sowie die Ausdrucks- und Wahrnehmungsfähigkeit zu entwickeln und zu schulen. Ein übergeordneter Schwerpunkt bildet dabei immer die Entwicklung einer sozialen Kompetenz im Umgang mit Anderen.

 

Evaluation

Kriterien

Indikatoren

Methoden/ Instrumente

(Evaluation)

Bewegungsförderung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • tägliche Bewegungszeit von 2x20 Minuten
  • Bewegung im Klassenzimmer
  • drei einzelne Sportstunden
  • Differenzierte Unterrichtsinhalte
  • Arbeitsgemeinschaften
  • Wettbewerbe
  • Spiel- und Sportfeste
  • Verlagerung des Unterrichts nach draußen
  • Klassenfahrten mit hohem Bewegungsanteil
  • Projektwochen
  • Beobachtung des Bewegungsverhalten der Schüler
  • Koordinations-fähigkeit
  • erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben der Schüler
  • Anmeldung in Sportvereinen der Schüler

 

 

7.5       Förderung der gesunden Ernährung

20 – 40% aller Kinder sind übergewichtig. Diese Aussage treffen Ketelhut und Bittmann 2001 und weisen damit auf ein zunehmendes Problem bei Kinder und Jugendlichen hin. Zum einen hat sich unsere Schule zum Ziel gesetzt mit einem großen Bewegungsangebot während und nach dem Unterricht diesem Problem zu begegnen. Zum anderen muss aber nicht nur die Folge, sondern auch das Problem bekämpft werden.

Mit zahlreichen Angeboten versuchen wir in ihrem Schulprogramm darauf zu reagieren. Bereits durchgeführt wird ein mindestens 10-minütiges gemeinsames Frühstück nach der 20-minütigen ersten Hofpause bei dem angestrebt wird, dass keine süßen Brotbeläge sowie gesüßten Getränke von den Kindern mitgebracht werden. Darüber hinaus wird in den meisten Klassen an dem letzten Schultag vor den Ferien ein großes gemeinsames Frühstück auf der Basis der gesunden Ernährung organisiert.

Um ein Bewusstsein für gesunde Ernährung zu schaffen und somit positiv auf das Ernährungsverhalten der Schülerinnen und Schüler einzuwirken, findet im Jahrgang 3 in allen Klassen ein achtwöchiger Kochkurs integriert im Sachunterricht statt. Der praktische Teil wird von einem Lehrer und einem Koch durchgeführt, die Theorie vermitteln die Lehrkräfte.

 Ziel der Koch-AG ist es, dass die Schülerinnen und Schüler mit Spaß und Gemeinsamkeit lernen, welche Nahrungsmittel aufgrund ihrer Inhaltsstoffe gesund oder ungesund sind und Freude am Kochen, auch über die Schulzeit hinaus, entwickeln.

 

Evaluation:

Kriterien

Indikatoren

Methoden/ Instrumente

(Evaluation)

„gesunde Ernährung“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Verankerung in der Schulordnung
  • Verankerung des Themas im SU der Klassen 1-4
  • gemeinsames Frühstück
  • Ernährungsplan

 

  • Beobachtung
  • Gewichtsentwicklung der Schüler
  • Gesundheit und Ausdauer der Schüler
  • Test im SU

 

7.6       Betreuung

An der Kirchnerschule findet in der Zeit von 7:30 - 8:45 Uhr eine Frühbetreuung in den Räumlichkeiten und mit dem Personal der „Kids“ statt, an der - soweit es die Räumlichkeiten zulassen -  alle Kinder teilnehmen können. Neben zahlreichen städtischen Horteinrichtungen gibt es noch 50 Hortplätze beim Hort KiKids und 145 Plätze in der Schulischen Betreuung (ESB) KIDS. Darüber hinaus bieten wir eine kostenpflichtige Hausaufgabenbetreuung in der Zeit von 11:30 - 14:00 Uhr an.

 

7.7       Gesundheit der Lehrkräfte

Entsprechend unserem Leitbild soll die Kirchnerschule ein Ort sein, an dem sich auch alle Lehrkräfte wohlfühlen können. Dabei bilden körperliches, seelisches und geistiges Wohlbefinden eine Einheit und sind Elemente einer umfassenden Gesundheit.

Um diese zu stabilisieren, wollen wir besonders auf folgende Punkte achten

  • ein positives, vertrauensvolles Arbeitsklima
  • eine kollegiale Zusammenarbeit im Team
  • eine nach außen sichtbare Kollegialität
  • ein durch gemeinsame Aktivitäten und feste Rituale gefördertes Wir-Gefühl
  • eine angemessene Hygiene der Arbeitsorte
  • eine erheblich reduzierte Lärmbelastung
  • einen reduzierten Zeitdruck

Der dauernde Lärmpegel ist als Stressfaktor eine besonders große Belastung für die Gesundheit. Er verringert die Konzentrationsfähigkeit erheblich. Schlimmstenfalls

führt er zu bleibenden Gesundheitsschäden wie Tinnitus, Schlafstörungen etc. 

Lärm am Arbeitsplatz sollte daher möglichst reduziert werden. In der Schule müssen deshalb Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es Kindern und Lehrkräften ermöglichen, bei angemessener Lautstärke zu arbeiten. 

 

Evaluation:

Kriterien

Indikatoren

Methoden/ Instrumente

(Evaluation)

Arbeitsklima

 

 

 

 

 

Wir-Gefühl

 

 

 

 

 

 

Lärmreduktion

Aussprachestunde

Koordinationsstunde

Kollegialität im Team fördern und nach außen zeigen

 

Gemeinsame Aktivitäten

  • Wanderung
  • Essen
  • Theater/Kino/Konzert

 

Rituale

 

- Kinder aus der Pause

  holen

- Piktogramm „Füße“ und

  Piktogramm „Mund zu“

  in den Treppenhäusern 

  anbringen

- „Benimm-Spiel“

- Elternfreies Schulhaus 

   während des Unterrichts

 

Stundenplan

Kalender

Befragung

Blitzlichtrunde ohne Diskussion „Fühlrunde“

 

Kalender

 

 

 

 

 

 

Fragebogen

Lärmampel

Statistik über Fehlzeiten

Fotodokumentation

 

 

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8. Elternarbeit

Elternmitarbeit fördert die Identifikation der Eltern und der Schüler mit ihrer Schule. Die Elternmitarbeit beschränkt sich an der Kirchnerschule nicht auf die im Schulgesetz vorgesehenen Gremien wie Klassen- und Schulelternbeirat sowie Schulkonferenz, sondern im Laufe der Jahre hat sich herausgestellt, dass die aktive Beteiligung der Eltern am Schulleben dazu beiträgt, in der Schule etwas in Bewegung zu bringen und zu verändern.

Bisher wurde unter aktiver Mitarbeit der Eltern bzw. dem Druck der Eltern bei offiziellen Stellen folgendes erreicht:

  • Beteiligung an der Planung zur Umgestaltung der Schulhöfe
  • aktive Eltern-Mitarbeit bei der praktischen Umgestaltung des ersten Teilabschnittes. Dadurch konnten z.B. die Böden um die Platanen auf dem hinteren Schulhof entsiegelt und ein naturnaher Spielplatz gestaltet werden (siehe Schulhof-AG). Auf dem vorderen Schulhof wurde ein Seilpark aufgebaut.
  • Beteiligung an der Planung und Durchführung von Klassenfesten, Schulfesten und der Herbstbasare.
  • Aktive Mitarbeit bei der Einschulungsfeier
  • Begleitung bei Ausflügen

 

8.1       Förderverein

Als ein gemeinnütziger Verein unterstützt der Verein „Freunde und Förderer der Kirchnerschule e.V.“ Projekte, Aktionen und Ideen rund um die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler der Kirchnerschule.

Darüber hinaus begegnet der Verein mit seinen Fördermaßnahmen den immer knapper werdenden öffentlichen Hausmitteln. Heute engagieren sich bereits Eltern, Lehrerinnen und Lehrer der Kirchnerschule für einen guten Start aller Schülerinnen und Schüler ins Leben.

 

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