Eingangsstufe

 

Die Eingangsstufe der Kirchnerschule:

• bietet Bildung von Anfang an

• gibt den Kindern 5 Jahre Zeit für die Grundschule

• ist bei der Anmeldung nicht an Schulbezirksgrenzen gebunden

• bietet frühe Sprachförderung und arbeitet u.a. angelehnt an die Montessoripädagogik: „Hilf mir es selbst zu tun“

• hat in der E1 eine konstante Unterrichtszeit von 8.45 Uhr bis 12.35 Uhr

• bietet im Schuljahr ca. 24 Plätze für die E1-Kinder

• jährlicher Infoabend zur Eingangsstufe ca. Ende Januar

 

Früheinschulung Fünfjähriger:

Seit 1968 gibt es an der Kirchnerschule die zweijährige Eingangsstufe als Teil der Grundschule. An der Kirchnerschule unterrichten hier eine Sozialpädagogin und zwei LehrerInnen nach dem bewährten reformpädagogischen Bildungsangebot und dem heutigen sich am Kind orientierenden hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.

Dabei ist zu betonen, dass es sich bei der Eingangsstufe nicht um eine Vorklasse für schwache Schüler handelt, sondern dass sie einen besonderen pädagogischen Ansatz für den Schulanfang darstellt. In der Eingangsstufe werden noch nicht schulpflichtige Kinder unterrichtet, die bei der Aufnahme mindestens fünf Jahre alt sind. Diese Kinder besuchen die Eingangsstufe in der Regel zwei Jahre (E1 und E2) und wechseln dann in die Jahrgangsstufe zwei. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Eingangsstufe je nach individueller Entwicklung des Kindes ein bzw. drei Jahre zu besuchen.

Im ersten Jahr der Eingangsstufe (E1) ist der erzieherische Anteil sehr hoch. Die Kinder erhalten Raum und Zeit für kindgemäßes Lernen und verbesserte individuelle Förderung. Es werden die Lerninhalte der ersten Klasse u.a. mit Hilfe der Montessorimaterialien sorgfältig angebahnt und die Kulturtechniken Rechen – Schreiben – Lesen auf unterschiedlichen Wegen angeboten. Besondere Schwerpunkte liegen auf der Stärkung der Sinneswahrnehmung, der phonologischen Bewusstheit, der Kommunikationsfähigkeit, der sprachlichen Flexibilität, des mathematischen Verständnisses, des Miteinanders im Klassenverband sowie der Schulung der Grob- und Feinmotorik. Primär geht es um eine ganzheitliche Förderung.

Die Kinder erleben dadurch einen gleitenden Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. So können die Kinder langsam in das Schulleben hineinwachsen und individuell ihrem eigenen Lerntempo entsprechend gefördert werden.

Aufgrund der heterogenen Lerngruppe zu Beginn der Eingangsstufe bringen die Kinder unterschiedliche Erfahrungen mit, wodurch eine differenzierte Förderung unerlässlich ist. Zur Förderung dienen u.a. Arbeit in Kleingruppen sowie zusätzliche Förderstunden und Arbeit auch mit den Montessorimaterialien. (z. B. Geruchsdosen und diverse Alltagsmaterialien sowie geometrische Körper, numerische Stangen, Sandpapierziffern, Zahlenschilder, Spindeln zum Mengenzählen und Perlenstangen)

Der Sportunterricht macht sich primär zur Aufgabe, die koordinativen Fähigkeiten wie Wahrnehmung, Reaktion und Orientierung u.a. auf spielerische Art zu schulen, um damit den Spaß an der Bewegung zu erfahren und zu erhalten. Auch durch offene und handlungsorientierte Unterrichtsmethoden wie Freiarbeit und Projektarbeit werden die weiteren Fächer Sachunterricht, Kunst und Musik unterrichtet. Gemäß dem Motto: „Hilf mir, es selbst zu tun“, wird das selbstständige und eigenverantwortliche Arbeiten der Kinder durch verschiedenen Methoden des offenen Unterrichts und eine ruhige und entspannte Atmosphäre gefördert. In der Lese- und Spielzeit besteht die Möglichkeit zur Förderung des differenzierten Arbeitens und zum Üben des sozialen Miteinanders.